Thema im Fokus

Reputation und Vertrauen für Non-Profit-Organisationen (NPO) und Parteien

by_twinlili / pixelio.de
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Reputation beeinflusst, ob Menschen einer Organisation Vertrauen schenken oder nicht. Vertrauen ist ein wichtiges Kapital für NPO und Parteien, das eine Verbindung zwischen Organisation und den Menschen erzeugt. Eine gute Reputation oder auch ein „guter Name“ prägt das Bild, das sich die Öffentlichkeit von einer Organisation macht. Organisationen müssen also so kommunizieren und handeln, dass sie in der Öffentlichkeit als verlässlich und authentisch wahrgenommen werden. Daher ist es wichtig für NPO und Parteien mit Ihren Anspruchs- und Bezugsgruppen zu kommunizieren und die Beziehungen zu pflegen.

Ein erfolgreiches Reputationsmanagement kann dazu beitragen diese Beziehungen zu gestalten, Vertrauen zu erzeugen und Brücken für ein starkes Engagement zu bauen. Das MuP-Thema im Fokus zeigt was Reputation und Vertrauen für NPO und Parteien bedeutet und fragt u. a.:  Wie bilden sich Menschen eine Meinung über eine Organisation? Wie ist es um das Vertrauen der Menschen in Politik und Medien bestellt? Wie können NPO und Parteien ihre Reputation steuern? Welche Rolle spielen dabei die Anspruchsgruppen der Organisation?


MuP-Praxishilfen

Die MuP-PraxishilfeReputationsmanagement – Reputation oder der „gute Name“ von NPO“ zeigt, warum ein guter Ruf für NPO wichtig ist, bietet einen Reputationscheck für Ihre Organisation und verdeutlicht, was NPO für eine gute Reputation tun können.

Zur Praxishilfe: Reputationsmangement - Reputation oder der "gute Name" von NPO

In einer sich immer weiter ausdifferenzierenden und pluralen Gesellschaft leisten NPO und Parteien einen wichtigen Beitrag zu einer lebendigen Zivilgesellschaft. Sie stehen dabei mit vielen verschiedenen Anspruchsgruppen (Stakeholdern)  in Verbindung. Um die notwendige Unterstützung zur Erreichung der gesellschaftspolitischen Ziele zu erhalten ist es notwendig, die Anliegen und Interessen der Anspruchsgruppen der Organisation zu kennen und entsprechend darauf einzugehen. In dieser MuP-Praxishilfe "Stakeholderanalyse und -management" erklären wir was Anspruchsgruppen sind und wie man ein professionelles Anspruchsgruppenmanagement gestalten kann.

Zur Praxishilfe: Stakeholderanalyse und -management - Den Erwartungen der Anspruchsgruppen gerecht werden


Wie sich die Gesellschaft eine Meinung bildet – Öffentliche Meinungsbildung in der Mediengesellschaft

Möchten Organisationen ihr Bild in der Öffenlichkeit beeinflussen, ist es für NPO und Parteien wichtig zu wissen, wie sich Menschen eine Meinung bilden.

Das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg forscht zu Mediengesellschaft und medienvermittelter öffentlicher Kommunikation. Uwe Hasebrink untersucht im Arbeitspapier Kommunikationsrepertoires und digitale Öffentlichkeiten was digitale Öffentlichkeit ist und wie sich Mitglieder digitalisierter Gesellschaften an öffentlicher Kommunikation beteiligen.

Wie bilden sich junge Menschen eine (politische) Meinung und welche Medien nutzen sie dabei wie? Diesen Fragen ging ein Forschungsteam des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig, gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM), nach und untersuchte wie junge Menschen sich Informationen aneignen und veröffentlichten die Ergebnisse in der Publikation "Jugend - Information - Medien: Report des Forschungsprojektes Medienkonvergenz Monitoring zur Aneignung von Information durch 12- bis 19-Jährige". 

Die jährlich erscheinende JIM-Studie (Jugend, Information, (Multi-) Media) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest dokumentiert seit mehr als 15 Jahren die Mediennutzung von Jugendlichen in Deutschland. Dabei werden Mediengattungen, Interessen und Themen junger Menschen untersucht und veröffentlicht.


Reputation und Vertrauen in "die Politik"

Sinkende Wahlbeteiligung oder zunehmendes Protestwahlverhalten sind ein Ausdruck des schwindenden Vertauens der Bürgerinnen und Bürger in "die Politik", in Parteien und in Politikerinnen und Politiker.  Doch warum distanzieren sich immer mehr Menschen von der Politik und welche Möglichkeiten und Strategien gibt es, um verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen zu können?

Das MuP-Thema im Fokus "Vertrauen Schaffen! Politik und Glaubwürdigkeit" untersucht Anzeichen und Ursachen von Vertrauensverlust und zeigt Wege in eine politische Kultur des Vertrauens auf.

Wie ist es um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in Medien, Politik und Demokratie bestellt? Der MuP-Blick in die Forschung gibt einen Überblick zu Untersuchungen, Umfragen und Studien zu "Einstellungen in der Gesellschaft - Vertrauen in Politik, Medien und Demokratie".

Eine geringe Wahlbeteiligung wird nicht nur als Gefahr der Demokratie gesehen, sondern auch als ein Zeichen für eine Verschärfung sozialer Unterschiede. Dies zeigt die Veröffentlichung der Bertelsmann StiftungPolitische Ungleichheit – Neue Schätzungen zeigen die soziale Spaltung der Wahlbeteiligung“.

Unter dem Motto "Demokratie wähle ich kreuzweise" befasst sich die FES zusammen mit weiteren politischen Stiftungen mit dem Zusammenhang von Wahlbeteiligung und Demokratie. Der Tagungsbericht "Demokratie braucht Wählerinnen und Wähler" fasst die zentralen Thesen und Einschätzungen von Expertinnen und Experten zusammen.

Die sinkende Beteiligung bei Wahlen in Deutschland lässt Fragen aufkommen wie: Wer sind Nichtwähler? Warum gehen sie nicht wählen? Was kann getan werden um Wahlbeteiligung zu erhöhen? Im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung hat das Institut forsa – Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analyse die Studie "Nichtwähler in Deutschland" erstellt. Sie wirft einen genaueren Blick auf die Gruppe der Nichtwählerinnen und Nichtwähler und zeigt die Unzufriedenheit in Teilen der Bevölkerung mit dem Zustand unserer Demokratie auf.