Thema im Fokus

Kulturelle Vielfalt in Non-Profit-Organisationen

Oliver Moosdorf /pixelio.de

Die kulturelle Vielfalt unserer Gesellschaft stellt sowohl Chance, als auch Herausforderung für Organisationen, Unternehmen und Individuen dar. So müssen sich nicht zuletzt politische Verbände und Non-Profit-Organisationen der Frage stellen, wie sie sich für MigrantInnen öffnen können bzw. wie ein konstruktiver Umgang mit der Vielfalt der eigenen Mitglieder aussehen kann. Öffnungsstrategien wie Diversity Management oder Interkulturelle Öffnung werden in diesem Zusammenhang immer wieder diskutiert. Doch was versteht man darunter und wie lassen sich diese Konzepte auf die eigene Organisation anwenden?

 

Der MuP-Schwerpunkt setzt sich mit diesen Fragen auseinander und stellt Ihnen zahlreiche Materialien zum Thema "Kulturelle Vielfalt in NPOs" und politische Teilhabe von MigrantInnen bereit.

MuP-Interview

files/mup/Bilder/img-hubertus-schroer.jpgIm MuP-Interview "Kulturelle Vielfalt fördern und nachhaltig gestalten" erläutert der Experte Dr. Hubertus Schröer was unter den Begriffen Interkulturelle Orientierung und Interkulturelle Öffnung zu verstehen ist, inwiefern diese Konzepte relevant für politische Organisationen und NPOs sind und was bei deren Umsetzung zu beachten ist.

Praxistipps /-handreichungen

Die Broschüre "Interkulturelle Öffnung: Was ist das? Wem bringt es was? Wie geht das?" von Sangeeta Fager (Diakonie Hamburg) und Deniz Güvenc (Diakonie Berlin-Brandenburg) bietet Organisationen und Einrichtungen, die sich kulturell öffnen wollen, einen Einstieg in das Thema und zeigt auf, wie diese Prozesse in der Praxis gestaltet werden können. Dabei beziehen die Autorinnen immer wieder Praxisbeispiele aus dem dreijährigen EIF-Projekt zur Interkulturellen Öffnung der Diakonie ein.

Das Projekt „Engagement Brücken“ der Kölner Freiwilligen Agentur e.V. präsentiert in ihrer Broschüre „Interkulturelle Freiwilligenarbeit“ Ergebnisse einer Umfrage bei Organisationen und Freiwilligen mit Migrationshintergrund und gibt praktische Handlungsempfehlungen wie interkulturelles Bürgerengagement gelingen kann.

Das von Katrin Wladasch und Barbara Liegl erstellte Handbuch "Positive Maßnahmen" widmet sich der Frage wie Maßnahmen zur Bekämpfung von strukturellen Diskriminierungen und zur Herstellung von mehr Chancengleichheit praktisch umgesetzt werden können. Neben einer Einführungen in das Thema und Good Practice-Beispielen beinhaltet das Handbuch auch einen kurzen Leitfaden zur Umsetzung.

Dr. Uwe Hunger und Menderes Candan untersuchten im Auftrag des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) die „Politische Partizipation von Migranten in der Bundesrepublik und über die deutschen Grenzen hinweg“. Dabei kamen sie u.a. zu dem Ergebnis, dass MigrantInnen sich bislang unzureichend am politischen Diskurs beteiligen (können).